Anmeldung

Sie können sich bei uns für eine stationäre orthopädische Rehabilitation anmelden. Wir nehmen Patientinnen und Patienten über die Deutsche Rentenversicherung und gesetzlichen Krankenkassen auf. Auch Selbstzahlern können wir Plätze anbieten.

Reha-Antrag

Grundsätzlich gibt es 3 Wege zu einer Reha-Behandung:

  • Anschlussheilbehandlung (AHB): Wenn Sie noch im Krankenhaus sind, übernimmt der dortige Sozialdienst das Beantragen einer sogenannten Anschlussheilbehandlung (AHB). Bereits im Krankenhaus leiten die Mitarbeiter des Sozialdienstes Ihren Reha-Antrag mit Ihrem zuständigen Kostenträger in die Wege und nehmen Kontakt mit unserem Haus auf. Wir erfahren so von Ihrer Krankheitsentstehung und -entwicklung und wann Ihre Rehabilitation beginnen soll.  
  • Medizinisches Heilverfahren (HV): Sie stellen mit Ihrem behandelnden Arzt, z. B. Hausarzt oder Orthopäden, beim Kostenträger einen Antrag auf Rehabilitation im Rahmen eines medizinischen Heilverfahrens (HV).
  • Selbstzahler: Als Selbstzahler melden Sie sich telefonisch bei uns, um alle Eckdaten zu klären. Wir senden künftigen Patientinnen und Patienten einen Behandlungsvertrag zu, den diese bei Anreise unterschrieben bei uns einreichen.

Wenn Sie sich für unser Haus entschieden haben, setzen Sie ein Schreiben auf, in dem Sie mit Verweis auf Ihr Wunsch- und Wahlrecht die Oberlin Rehaklinik als Ihre bevorzugute Einrichtung nennen. Das Schreiben reichen Sie zusammen mit Ihrem Reha-Antrag beim Kostenträger ein. Dieser übernimmt die Kosten Ihrer Rehabilitation, Sie müssen jedoch Zuzahlungen leisten.  

Nachdem Antrag und Wunschklinik bewilligt wurden, erhalten Sie und auch wir eine entsprechende Nachricht. Ihre Unterlagen werden von unserer ärztlichen Leitung begutachtet. Ist unser Haus für Ihre Behandlung geeignet, prüfen unsere Mitarbeitenden von der Belegungsplanung, ob wir Ihnen zum gewünschten Termin einen Platz anbieten können. Wir können Sie behandeln aufgrund folgender Indikationen. 

Indikationen

  • Anschlussheilbehandlung nach Operationen
    • Endoprothesen-Implantationen an großen Gelenken (Hüft-, Knie-, Schulter-, Sprung-, Ellenbogengelenk oder anderen Gelenken)
    • Wirbelsäulenoperationen (Bandscheibenoperationen, Bandscheiben-Endoprothesenimplantationen, Dekompressionen und Versteifung an Hals- oder Lendenwirbelsäule)
    • Amputationen der unteren Extremitäten
    • Schulteroperationen (z. B. Dekompression, Gelenk- oder Rotatorenmanschetten-Rekonstruktion)
    • Frakturen der oberen und unteren Extremität und sowie der Wirbelsäule
    • Kreuzbandplastiken am Kniegelenk
  • Heilverfahren zur Behandlung chronischer Erkrankungen
    • Behandlung muskulärer Defizite, Bewegungseinschränkungen und koordinativer Einschränkungen aufgrund chronischer Erkrankungen
    • Schmerzminderung oder Lösung chronischer Schmerzprozesse
    • konsequenter muskulärer Aufbau – auch unter Umgehung der schmerzbedingten Hemmungsprozesse durch Einsatz von transportablen Muskelstimulations- und Trainingsgeräten
    • Wiedererlangen und Verbessern der Mobilität und Eigenversorgungsfähigkeit
    • allgemeine Roborierung und Einsatz von Trainingseinheiten zur Verbesserung der kardiopulmonalen Belastbarkeit
  • degenerative Muskel-Skelett-Erkrankungen
    • Arthrosen der peripheren Gelenke
    • bandscheibenbedingte Erkrankungen und andere degenerative Erkrankungen der peripheren Gelenke und der Wirbelsäule (Periarthopathien, Diskopathien und Spondylarthrosen etc.)
    • nach Operationen wegen degenerativer Muskel-Skelett-Erkrankungen
  • Krankheiten durch Fehlbildung, Fehlstatik oder Funktionsstörungen
    • Muskelerkrankungen
    • nach Operation in Bezug auf Fehlbildung, Fehlstatik oder Dysfunktion der Bewegungsorgane
  • Folgen von Unfällen
    • Frakturen im Bereich von Extremitäten, Wirbelsäule und Becken
    • Gelenk-Luxationen
    • Sehnen- und Bandrupturen
    • Muskelverletzungen
    • posttraumatische Nervenläsionen
    • Gliedmaßenverlust
    • nach Operationen verletzter Bewegungsorgane

Gesundheitsverbund

Bei uns können Sie von der Erstbehandlung beim Facharzt, über den Krankenhausaufenthalt bis hin zur Rehabilitation in einem Gesundheitsverbund verbleiben. Als Gesellschaft im Oberlinhaus sind wir sehr eng verbunden mit der Oberlinklinik in Potsdam, einer der größten orthopädischen Fachkliniken Brandenburgs. Zu unserem Netzwerk gehören zudem drei Medizinische Versorgungszentren (MVZ) für Orthopädie in Potsdam und Kleinmachnow. Hier können Sie fachübergreifend ambulant versorgt werden.

Ihr Ansprechpartner

Oberlin Rehaklinik